So

21

Mär

2010

Marmottatrophy - Das Rennen

> Perfekte Organisation
> Anspruchsvolle Strecke im hochalpinen Gelände
> Große Begeisterung bei den Athleten
> Internationales Starterfeld
> Gesamttiroler Meisterschaft
> Wetter- und Schneebedingungen ideal

> Unser Heimrennen

 

> Youtube Video online

Die dritte Auflage der Marmottatrophy sollte als die bisher schönste in die Geschichte eingehen. Schon im Vorfeld zeichnete sich ein super Event ab. Die Strecke war anspruchsvoll und die Organisatoren rund um Egon Eberhöfer wurden mit einer Rekordeinschreibezahl belohnt. Das internationale Starterfeld reichte von Athleten aus Canada über Slovenien bis nach Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die meisten und stärksten kamen aber wie erwartet aus Italien und Südtirol.


Das Rennen:
Nachdem die Junioren auf die Strecke geschickt wurden, traf es um 8.50 Uhr die Eliteläufer. Mitten drin oder besser gesagt ganz am Ende wir Marteller. Wieder einmal kamen wir zu spät zur Startaufstellung und mussten das Feld von hinten aufrollen. Während vorne die Post abging und Guido Giacomelli schon von Beginn an ein unglaubliches Tempo hochhielt, waren wir damit beschäftigt uns nach vorne zu arbeiten. Die eh schon schmale Streckenführung am Beginn des Rennens machte dieses Unterfangen noch zusätzlich anstrengend. Bereits nach ca. 20 Minuten wurden erstmals die Skier gesattelt. Wir waren alle ziemlich nahe beieinander. Welli mit einer hervorragenden Tagesform nahm als erster die Tragepassage in Angriff, dicht gefolgt von Toni und Lex. Auch Franz zeigte sich im Vorderfeld und tauchte gleich danach auf.
Der weitere Anstieg zum Gletscher, Richtung Marmotta war eher flach angelegt und nach 1000 hm waren erstmals die Felle abzuziehen. Die anschließende Abfahrt war ausgesprochen gut zu fahren, die Wechselzone kurz vor der Martellerhütte war bald erreicht. Nun folgte der zweite Anstieg. Wir Marteller alle noch dich beisammen und zwischen Position 20 und 30 liegend hatten die Strecke ja genauestens im Kopf und wußten was uns noch erwarten würde. Nämlich harte 800 hm mit Tragepassagen und am Ende des Rennens kam man sogar auf 3300 m. Toni hatte zu seinem Schritt gefunden, inzwischen Welli überholt, dieser aber noch gut im Saft und Lex musste heute schon recht bald feststellen, dass die beiden Wintertriathleten heute nicht zu schlagen waren. Zudem war ihm Franz dicht auf den Fersen.
Die zweite Tragepassage war sehr schön angelegt, gut zu steigen und beim Ausstieg war die 3000 m Marke erreicht. Es waren also noch gut 300 hm bis zum finalen Abfahrtslauf im freien Gelände. Mitte der Woche beim Spuren waren die Schneeverhältnisse noch nicht besonders, weshalb wir die letzte Abfahrt alle etwas fürchteten. Dem sollte aber nicht so sein. Besten Bedingungen fanden wir vor und konnten die 1200 hm in einem Zug durchfahren. Beeindruckend dass wir diese Abfahrt unter 10 Minuten bewältigen konnten und zwar nach 1800 kräftezehrenden Höhenmetern.
Während wir noch auf der Abfahrt mit unseren dunkelblauen Oberschenkeln kämpften, war Guido Giacomelli bereits im Ziel. Schon gewaltig seine Leistung und Zeit. 1.44 standen an der Anzeigetafel als er durchs Ziel schoss. Brutal. Toni konnte gerade nicht unter 2 Stunden bleiben, er wurde in der Abfahrt noch von Pfattner Franz unserem neues Mitglied im ASV Martell abgefangen. Welli benötigte 2.05, Lex 2.07 und Franz 2.12.


Einige Stimmen zum Rennen:

Toni: Ich fühlte mich heute recht gut, musste am Anfang aber viel investieren um eine gute Position im weiteren Rennverlauf zu erhalten. Am Vortag absolvierte ich noch gemeinsam mit Welli ein Abfahrtstraining am Chavalatsch und das stimmte mich zuversichtlich fürs heutige Rennen. Mit der Zeit bin ich sehr gut zufrieden, eine bessere Platzierung war aufgrund der Startschwierigkeiten aber leider nicht möglich.


Welli: Bin super zufrieden. Hatte am Vortag noch schwere Beine, deshalb lockerte ich zusammen mit Toni am Chavalatsch aus. Ich konnte von Anfang bis Ende ein gleichmäßiges Tempo durchziehen und hatten keine technischen Probleme. Nun gilt meine ganze Konzentration auf den Ötzi Alpin Marathon. Ich möchte heuer an meine guten Leistungen der letzten Jahr anschließen.


Lex: Ich war heute etwas unsicher am Start. Zum einen hatte ich mit einem verstauchten Daumen zu kämpfen zum anderen hatte ich etwas Angst von der Höhe. Dann kam noch das Ungeschick am Start mit dazu und bereits nach ca. einer halben Stunde waren schon viele Körner verschossen. Bis ca. 2900 m fühlte ich mich gut, ab 3000 m aber wurde es sehr hart für mich und konnte nicht mehr Tempo machen. Was mich aber glücklich stimmt ist die letzte Abfahrt. Konnte diese 1200 hm in knapp 10 Minuten absolvieren. Das Abfahrtstraining hat sich also ausgezahlt.


Franz: Heute bin ich überglücklich. Bereits am Morgen verspürte ich ein sehr gutes Gefühl. Das harte Training mit den vielen Tausend Höhenmetern macht sich immer mehr bemerkbar und ich kommen immer besser in Schwung. Nach den guten Leistungen der letzten Rennen überlege ich nun auch am Ötzi Alpin Marathon teilzunehmen.

 

 

Hier schon mal Ergebnisliste und erst Fotos, weitere Bilder und ein Video folgen.

Ergebnisliste Marmottatrophy 2010
Class.-Completa.pdf
Adobe Acrobat Dokument [409.0 KB]
Download

Trackback-Url für diesen Artikel


Trackbacks / Pingbacks: 0

Kommentar schreiben

Kommentare: 4

  • #1

    Philip (Montag, 22 März 2010 14:03)

    Bravo buaben lei weiter sou !!

  • #2

    Martin (Montag, 22 März 2010 16:24)

    War Zaungast beim Start. Gewaltig, wie ihr da weckläufts, das kann man nur glauben wenn man es selbst gesehen hat. Ich bin die Strecke am Vortag original abgeganen und würde mich als sehr guten Skitourengeher bezeichnen und habe 4,5 Stunden gebraucht. Für die letzte Abfahrt die ich mit nur 4 Pausen durchgefahren bin habe ich ca. eine halbe Stunde gebraucht. 10 Minuten??? Unvorstellbar!!. Also was IHR da leistet ist schon sehr sehr beeindruckend.

  • #3

    claudia (Montag, 22 März 2010 19:55)

    Hallo Jungs(so darf man euch doch nennen!)Ich habe euch beim Rennen vor der ersten Tragepassage gesehen vorbeispurten, schade dass das Wetter nicht ganz mitgespielt hat denn genau bei der Tragepassage kam dichter Nebel auf und man konnte leider nichts mehr nachverfolgen wie ihr in den Steilhang hinauf seit. Wir haben uns am Abend dann sofort die Ergenislisten im Internet angeschaut,ist doch super eure Ergebnise, habt einige hinter euch gelassen:) Weiterhin a guats Training olm verletztungfrei bleiben und vielleicht sechn mr ins ban Ötzi Alpin Marathon in Schnols. Claudia + Andy

  • #4

    martin (Mittwoch, 24 März 2010 10:03)

    ....nochwas seit ihr nicht zu fünft? Bzw. was ist mit Toby? Hoffentlich nicht verletzt?

  • loading