Fr
05
Mär
2010
Vinschgau Rekord bei Sellaronda Skimarathon
Das international bekannte Skitourenrennen Sellaronda Skimarathon ist in aller Hinsicht ein Rennen der Extraklasse. In unserem Rennkalender war dieses nächtliche Rennen rot eingekreist - schließlich handelt es sich hierbei um eines der wichtigsten, begehrtesten und spektakulärsten Rennen im Jahreskreis.
In diesem Jahr fand bereits die 15. Ausgabe des Sellaronda Skimarathon statt und wieder kämpften knapp 800 Athleten um den Titel.
Die Strecke ist beträchtliche 42 km lang und umfasst knapp 3000 m Höhenunterschied. Gestartet wurde heuer in Canazei, von dort gings auf das Sellajoch, hinunter nach Wolkenstein, hinauf aufs Grödnerjoch, Abfahrt nach Corvara, von dort wieder auffelen zum Campolongopass, kurze Abfahrt nach Arrabba, auffellen zum langen Anstieg aufs Pordojjoch (-22 Grad mit starkem Wind) und dann die abschließende klirrend kalte Abfahrt ins Ziel nach Canazei.
Welli und Lex heuer ziemlich gleichwertig, starteten mit dem Vorhaben zum einen den Sellastock unter vier Stunden zu umrunden und zum anderen wollten sie den bisherigen Vinschgaurekord unterbieten.
Am ersten Antieg wollten wir nicht zuviel riskieren und legten ein moderates Tempo vor, so wie es uns der alte Fux und Trainer Toni empfohlen hatte. Ein guter Tipp sollte sich später herausstellen. Ab dem Sellajoch dann Vollgas. Die Abfahrten meisteren wir bravoräs - ja schon fast meisterhaft. Ein Blick in die Ergebnisliste nach dem Rennen machte aber deutlich, dass die Topleute einfach noch eine Klasse besser abfahren.
Der zweite Aufstieg wurde ohne Schwierigkeiten überwunden, Lex hatte zwar Probleme mit einem Schuh ließ sich davon aber nicht beirren. Welli vorne weck, Lex hinten nach. Der dritte Anstieg war sehr flach gehalten, gleiten war angesagt. Lex kam bei diesem flachen Stück etwas in Kriese, erholte sich aber wieder im folgenden Steilstück, während Welli hier seine Probleme hatte.
Wir kämpften uns zum Campolongopass und schossen runter nach Arabba. Der letzte Anstieg lag vor uns, die Zeit in Arabba zeigte 2.53 an. Wenn alles halbwegs gut geht, sollten wir die 4 Stunden Marke knacken. Welli fing an zu singen, ein Zeichen dass er immer noch in einer hervorragenden Verfassung war? Nein ganz im Gegenteil, Krämpfe machten sich breit und er versuchte sich damit abzulenken, was im auch gelang. Den letzen Anstieg meisterten wir als 15tes Team, konnten noch einige Mannschaften überholen und erreichten nach einer brutalen Abfahrt als 26te das Ziel in Arabba.
Am Ende war der 26te Platz unter 391 Teams ein voller Erfolg. Die Zeit von 3.53 bedeutete zugleich die Verbesserung des Vingscher Rekord um gut 10 Mintuen. Zufrieden machten wir uns nach einer warmen Dusche und einem ausgiebigen Essen nach hause.
Hier die Ergebnisliste mit allen Zwischen- und Abfahrtszeiten.
Bilder und ein Video werden noch folgen.
Kommentare: 4
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#1
Bravo Jungs! Des hon i no nia gschofft, ober angesichts der eisigen Temperaturen bin i net neidisch net dabei gwesen zu sein....
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#2
bravo, wieder a mol in inneren schweinehund iberwunden
und a ziel erreicht (vinschgaurekord) -
#3
Super leistung bravo!
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#4
Super Leistung !! Des gib für die nächsten Johr a "Freikort" bar Sellaronda :-))
