So

29

Jun

2008

Der härteste Marathon der Welt

Als härtester Marathon der Welt wird der Graubündenmarathon bezeichnet. Auf 42,2 km sind knapp 2700 hm zu bewältigen. Mitten unter den weltbesten Bergläufer sind auch ein paar Vinschger. Toni, Welli und Lex stellen sich der Herausforderungen und es war ein tolle Erfahrung.

Der Graubünden Marathon gehört zu den abwechslungsreichsten, anspruchsvollsten und interessantesten Bergmarathons überhaupt. Man startet in knapp 600 Meter Höhe in der ältesten Stadt der Schweiz in Chur, läuft durch die sommerlichen Gefilde eines schönen Tals. Die Strecke schraubt sich dann immer höher, an herrlichen Blumenwiesen vorbei, bis der Bergläufer nach knapp 18  km Laufstrecke,  in gut 1750 Meter Höhe mit Foppa die erste Passhöhe erreicht.
Danach geht es erst einmal gut 400 Meter bergab. Nachdem nun der Läufer vor Lenzerheide den wunderschönen Heidsee umrundet hat, folgen auf den letzten 11 Kilometern Laufstrecke das anspruchsvollste was Laufveranstalter Nicht-Extremläufern bieten können. Auf dieser kurzen Strecke überwinden die Teilnehmer nämlich noch einmal über 1400 Höhenmeter. Zuerst geht es noch durch einen Bergwald bevor die Himmelsstürmer, an blühenden Almwiesen vorbei, sich immer mehr den Himmel hochschrauben. Schließlich folgt bei der Stein- und Eiswüste das Lauffinale in einer hochdramatische Hochgebirgslandschaft. Wer dann nach 42,2 km Laufstrecke und knapp 2700 Höhenmetern das Ziel am Gipfel der Paparner Rothorns in 2865 Meter Höhe erreicht, ist zwar sicher erschöpft, aber strahlt in der Regel auch vor lauter Laufglück.

 

Besonders der Toni, erreichte er doch den beachtlichen achten Gesamtrang. Härter taten sich da schon Lex und Welli. Während des gesamten Rennen immer gleich auf, begann auf den letzten 9 km der harte Teil des Marathons. Die Krämpfe wurden immer stärker und am Ende zog schließlich Welli, selbst an Krämpfen leidend, einen abgeschundenen Lex ins Ziel.

 

Ergebnisliste hier: http://services.datasport.com/2008/lauf/grmarathon/RANG091.HTM

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading